Das IFKTP

Das IFKTP wurde als Verein gegründet und dient der Förderung von beruflichen Aus- und Weiterbildungen sowie der Erziehung im Bereich der Kunst und der Therapie. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

 

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch folgende Maßnahmen:

 

"Die Vermittlung von neuen wissenschaftlichen, methodischen und didaktischen Ansätzen im Bereich der künstlerischen Therapien und der sozialen Kunst, Ausarbeitung von Curricula sowie deren Umsetzung insbesondere durch Aus-, Weiter- und Fortbildungsveranstaltungen." (Satzungsauszug)

 

Zur Verwirklichung des Vereinszweckes engagiert das IFKTP qualifizierte Dozenten und Gastdozenten und sichert durch die aktive Mitgliedschaft in entsprechenden Berufsverbänden und Fachorganisationen die Qualität der angebotenen Studiengänge.

Geschichte des IFKTP

Zahlreiche Vorschläge und Empfehlungen der Niedersächsischen Landeskulturkommission griff Anregungen und Forderungen auf, die teilweise bekannt waren und seit Jahren diskutiert wurden: so z. B. die Forderungen des Künstlerkongresses in Frankfurt am Main 1971 und der Bundeskulturkommission der ehemaligen Industriegewerkschaft Medien, Druck und Papier, Publizistik und Kunst 1992 oder die Anregungen des INSEA – Weltkongresses für Ästhetische Erziehung in Hamburg 1987. Ebenso wurden ehemalige kommunale „Modellprojekte” neu definiert und in die Untersuchungen mit einbezogen.

 

Eine der Folgen war die Einrichtung eines Dozentenkollegiums unter der Leitung von Univ.-Prof. Klaus Matthies und die gemeinsame Initiative des Kollegiums zur Entwicklung des Curriculum „Kulturberatung” unter der fachlichen Leitung von Dr. phil., Dr. habil. Henning Müller, in dessen Verlauf in einer einjährigen Vollzeitweiterbildung künstlerische Kompetenz um psychologische Beratungskompetenz erweitert wurde.

 

Das Resultat dieser gemeinsamen Erfahrung des Dozentenkollegiums war die Gründung des Vereins Institut für Kunst und Therapie Potsdam - Kunsttherapeutenakademie e.V. IFKTP unter der maßgeblichen Mitwirkung von Univ.-Prof. Klaus Matthies, Dr. phil., Dr. habil. Henning Müller und Alexander Schadow, der die Geschäftsführung des Vereins übernahm und die Psychosoziale Kunsttherapie als eigenständiges psychotherapeutisches Verfahren entwickelte und etablierte.

 

Der Verein wurde in Potsdam mit dem Ziel gegründet, künstlerisch, pädagogisch, therapeutisch und medizinisch interessierten und vorgebildeten Personen eine fundierte Qualifizierung in Form nebenberuflicher Aus- bzw. Weiterbildungen anzubieten. Der Anregung von Joseph Beuys folgend engagieren wir uns für einen erweiterten Kunstbegriff in Therapie, Forschung und Bildung. „Kunst ist ja Therapie. Dazu gehört das ganze Leben. Wovon man aber ausgehen kann, ist die Idee, daß Kunst und aus Kunst gewonnene Erkenntnisse ein rückfließendes Element ins Leben bilden können. Das ist der Beginn des ‚erweiterten Kunstbegriffs’." (Joseph Beuys)

 

Die Künste stehen in ihrer sinnstiftenden und sozialen Vielfalt im Mittelpunkt der Bildungsprozesse die nicht ausschließlich auf Marktorientierung, sondern auf Veränderungen zielen.

 

Ausstellungseröffnung mit Arbeiten der Absolventen des IFKTP durch Bürgermeister Jörg Makel im Großen Ratssaal des Rathauses

Einige Jahre nach seiner Gründung in Potsdam hat sich der Verein am Rand der Südheide, in Nienhagen am Herzogin-Agnes-Platz, in der Nähe der Herzogstadt Celle niedergelassen und eine Akademie etabliert.

 

Das IFKTP ist heute eine behördlich anerkannte Akademie, deren Förderungswürdigkeit und Gemeinnützigkeit als Körperschaft von beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildungen durch das Finanzamt bescheinigt ist. Das IFKTP ist beim Amtsgericht Lüneburg in das Vereinsregister eingetragen. In seinem Leitbild bekundet das IFKTP die besondere Verbundenheit mit der Humanistischen Psychologie.

 

Zahlreiche Fachzeitschriften und Zeitungen berichteten regelmäßig über die Arbeitet des IFKTP.