Pressestimmen

 

Kunsttherapie

Farbgespräch: Impuls-Workshop im Natur-Heil-Centrum

15.06.2017 - 09:30 UHR 

 

NIENHAGEN. Am Montag den 26. Juni 2017, von 19.00 bis 21.30 Uhr, findet im Natur-Heil-Centrum in Nienhagen, Herzogin-Agnes-Platz 8, wieder ein kostenfreier Impuls-Workshop mit dem Thema: ‚Farbgespräch‘ statt. Künstlerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Beim kunsttherapeutischen Farbgespräch sollen Brücken entstehen zur eigenen Persönlichkeit im nonverbalen Dialog mit den anderen Beteiligten. Das Farbgespräch ermöglicht  gleichfalls, mehr „Selbst“bewusstsein zu erfahren.

 

Während sich andere Beratungs- und Therapieformen meist auf die direkte Beziehung zwischen Klient und Therapeut beschränken, kommt in der Kunsttherapie eine dritte Komponente hinzu: Das gestaltete Werk. Diese nonverbale Kommunikation, der sprachlose Ausdruck von Gefühlen, von Wünschen und Erlebnissen ist zentraler Bestandteil des kunsttherapeutischen Prozesses.

 

Wegen begrenzter Teilnehmerzahl wird um eine kurzfristige Anmeldung unter Telefon: 05085/9560103 gebeten. Weitere Informationen zum Workshop unter www.natur-heil-centrum.de.

 

Artikel aus Celle heute vom 15.06.2017

 

Bestanden - Absolventen freuen sich über Instituts-Zertifikat

Für acht Teilnehmerinnen der berufsbegleitenden Weiterbildung Systemisch-lösungsorientierte Gesprächstherapie, endete an diesem Wochenende ihre therapeutische Qualifikation mit einem Abschlußkolloquium. Nach der erfolgreichen Teilnahme an der einjährigen Weiterbildung haben die Teilnehmerinnen, die u.a. aus Celle, Frankfurt a.M., Berlin, Hildesheim, Magdeburg und Jena regelmäßig nach Nienhagen anreisten, mit der Überreichung des Zertifikats ihre Sachkunde und Praxisfähigkeit bescheinigt bekommen.  

 

Die vom Institut für Kunst und Therapie angebotene systemisch-lösungsorientierte Weiterbildung eignet sich für alle Personen die in der Beratung oder der Therapie tätig sind, da die vermittelten systemischen Methoden praxisnah einsetzbar sind.

 

Ziel der Weiterbildung ist es den Teilnehmern zusätzliche therapeutische Kompetenz zu vermitteln um Klienten dazu anzuregen und zu ermutigen, ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen. Deshalb lernen die Teilnehmer von Anfang an, daß man ein Problem nicht mir derselben Denkweise lösen kann, die zu seiner Entstehung geführt hat, wie es Albert Einstein treffend formulierte. Die Teilnehmer lernen in der Weiterbildung durch gezielte Fragestellungen und methodischen Vorgehensweisen die Ressourcen ihrer Klienten zu aktivieren und sie bei der Lösungsfindung zu begleiten. In der Systemisch-lösungsorientierte Gesprächstherapie ist stets der Klient der Experte.

 

Das Institut für Kunst und Therapie in Nienhagen bietet neben der Weiterbildung Systemisch-lösungsorientierte Gesprächstherapie auch berufsbegleitende Weiterbildungen in Kreativcoaching, Psychosoziale Kunsttherapie und Entspannungsverfahren an.

 

Am Freitag, den 10. Juni 2016 findet um 19.30 Uhr eine kostenlose Einführungsveranstaltung für den berufsbegleitenden Prüfungsvorbereitungskurs Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz statt. Kurzfristige Anmeldungen sind über die Homepage des Instituts unter http://www.ifktp.eu/index-der-seiten/kontakt/ oder per Telefon unter 05085 / 9560103 möglich.

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Artikel aus der 'Celler Presse' vom 31.05.2016
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Die Magdeburger News - die Online-Ausgabe des Magdeburger Sonntags berichtet:

5. April 09:59 Uhr -- Neue berufsbegleitende Weiterbildungen zum Kunsttherapeuten und zum Heilpraktiker für Psychotherapie

 

Am Samstag, den 16. April 2015, von 11.00 bis ca. 16.00 Uhr können sich Interessenten in einem fünfstündigen Einführungsseminar über die berufsbegleitenden Weiterbildungen zum Psychosozialen Kunsttherapeuten und Heilpraktiker für Psychotherapie, in Nienhagen bei Celle informieren. Die Weiterbildungen werden vom Institut für Kunst und Therapie in Nienhagen durchgeführt.

Dozenten des Instituts für Kunst und Therapie bieten in diesem Seminar die Gelegenheit, sich kostenfrei über den Aufbau der genannten berufsbegleitenden Weiterbildungen zu informieren sowie Lerninhalte und Arbeitsweisen die im Rahmen der therapeutischen Ausbildungen zum Einsatz kommen kennenzulernen. Während des Einführungsseminars werden künstlerische Verfahren der Kunsttherapie und psychotherapeutische Methoden der Beratung und Gesprächsführung vorgestellt und erläutert. Absolventen des Instituts arbeiten heute bereits in Kliniken, Beratungsstellen und in eigenen Praxen.

Als offizielles Ausbildungsorgan des Verbandes Deutscher Kunsttherapeuten (VDKT) sowie anerkanntes Ausbildungsinstitut der Arbeitsgemeinschaft Anthroposophischer Heilpraktiker (AGAHP) orientieren sich die Weiterbildungen an den anerkannten Standards der genannten Berufsverbände und den gesetzlichen Voraussetzungen zur Teilnahme an der staatlichen Überprüfung der erworbenen Kenntnisse. Absolventen können nach einer erfolgreichen staatlichen Überprüfung die Erlaubnis zur Ausübung der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz erlangen und die Mitgliedschaft im Berufsverband beantragen.

2016 starten die nächsten Weiterbildungen in Magdeburg und Nienhagen mit maximal zwölf Personen, die sich einmal im Monat zum Lernen treffen werden. Anmeldungen für das Einführungsseminar sowie Bewerbungsanfragen nimmt das Institut im Internet unter: www.ifktp.eu ab sofort entgegen


Celle Heute berichtet:

Nienhagener Ausbildungsinstitut wählt neuen Vorstand

 

Die Mitgliederversammlung des Instituts für Kunst und Therapie blickt selbstbewusst auf die Erfolge im zurückliegenden Geschäftsjahr.

 

Das Institut, das seinen Sitz seit nunmehr seit elf Jahren in Nienhagen hat und von hier aus Dependancen in Frankfurt a.M., Magdeburg, Potsdam und Rostock unterhält, benötigte neue Arbeitsstrukturen unter Einbindung weiterer Kompetenzen. Dies ist dem Verein durch die Einbindung neuer Dozenten und der Entwicklung des Ascol-Bildungskonzeptes gelungen. Der Institutsleiter Alexander Schadow führte zu Beginn der Versammlung aus: „Unser Ascol–Bildungskonzept orientiert sich an der Humanistischen Psychologie, d.h. wir begreifen den Menschen als kreatives, zur Selbstverwirklichung strebendes Wesen. Wesentlich für uns ist ein positives Menschenbild, das gleichzeitig die Freiheit zur eigenen Entscheidung betont. Durch diese Grundhaltung sind die Ascol-Seminare geprägt. Mit den Ascol-Seminaren bieten wir ein breites und zeitgemäßes Kursangebot und behandeln Themen, die von allgemeinem, beruflichem Interesse sind. Flexible Themen- und Termingestaltung und erfahrene Dozenten runden unser Erfolgsrezept ab.“

 

Das Institut ist anerkanntes Ausbildungsinstitut des Berufsverbandes anthroposophischer Heilpraktiker (AGAHP). Als Mitgliedsinstitut der Deutschen Gesellschaft für künstlerische Therapieformen – Berufs- und Dachverband (DGKT) – und des Verbandes Deutscher Kunsttherapeuten (VDKT) orientieren sich die Curricula an den anerkannten Standards der genannten Berufsverbände. Die Studiengänge führen zu staatlichen und bundesweit anerkannten Berufsabschlüssen.

 

Nach einer ausführlichen Aussprache sowie einer intensiven Beratung der Anträge fanden die Neuwahlen des Vorstandes statt. Die Mitgliederversammlung wählte den Juristen und Leitenden Regierungsdirektor Helmut Schadow (Foto), Jahrgang 1949, aus Bonn zum neuen 1. Vorsitzenden. Weiterhin wählte die Versammlung den Krankenpfleger Robert Kudrass, Jahrgang 1965 und die diplomierte Psychosoziale Kunsttherapeutin Tanja Schwan, Jahrgang 1982, aus Syke in den Vorstand. Der neue Vorstand bedankte sich nach der Wahl für das entgegengebrachte Vertrauen und sprach dem bisherigen Vorstand für die geleistete Arbeit seinen Dank aus.



In Ihrer Ausgaben vom 2. 08. 2013 berichtete die Potsdamer Neueste Nachrichten:

Mit Kunst der Psyche helfen

 

Ein gemeinnütziges Institut für Kunst und Therapie bietet ab dem kommenden Semester den Studiengang Psychosoziale Kunsttherapie in Potsdam an. Das Institut ist eine private Weiterbildungseinrichtung und war 2003 von Henning Müller, Klaus Matthies und Alexander B. Schadow in Potsdam gegründet worden. Vier Jahre später verlegte man die Geschäftsstelle nach Nienhagen bei Celle. Heute hat das Institut fünf Ausbildungsstätten in Magdeburg, Potsdam, Frankfurt am Main, Nienhagen und Rostock. Angeboten werden unter anderem Weiterbildungen in den Bereichen Entspannungstherapie, Gesprächstherapie und Psychologie.

 

Die Psychosoziale Kunsttherapie vereint Methoden der Beratung und Gesprächsführung mit verschiedenen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten. „Künstlerische Arbeit verdeutlicht sehr schnell, was der Auslöser für psychische Probleme ist“, erklärt Geschäftsleiter Alexander B. Schadow. Dabei seien der Art der Kunst keine Grenzen gesetzt. Man könne sowohl mit Literatur als auch mit Tonfiguren und Malereien arbeiten. Dies finde in Kombination mit Gesprächen und Analysen der jeweiligen Werke statt.

 

Die Weiterbildung erfolgt in kleinen Lerngruppen von bis zu zehn Personen. Man lege besonderen Wert darauf, dass eine eigene künstlerische Kompetenz ausgebildet wird, so Schadow. Diese sei die Basis kunsttherapeutischer Arbeit. Im Rahmen der Weiterbildung sammeln die Teilnehmer Erfahrungen in psychologischen Beratungssituationen. Dabei sollen die Studenten, so der Geschäftsleiter, herausfinden, inwiefern sie ihre Psyche ausgleichen können, um später in diesem Beruf zu arbeiten. „Wir finden es gut, wenn unsere Auszubildenden eine reguläre Psychotherapie absolvieren, um sich zu stabilisieren“, sagt der Geschäftsleiter. Dies sei immer ein Zeichen dafür, dass der Betroffene in seinem Leben etwas grundlegend verändern wolle, was positiv zu werten sei. Studenten, die an einer psychischen Krankheit leiden, dürfen die staatliche Prüfung am Ende der Ausbildung nicht absolvieren.

 

Ein Informationsabend für Interessenten findet am heutigen 2. August von 19 bis 21.30 Uhr im DJH–Haus der Jugend in der Schulstraße 9 in Potsdam Babelsberg statt. fms

 

(Franziska Maria Schade in "Potsdamer Neueste Nachrichten".

Erschienen am 02.08.2013 auf Seite 21, http://www.pnn.de/campus/774891/)


Gesunde Medizin 11/2012
Gesunde Medizin 11/2012

 

Psychosoziale Kunsttherapie

Therapeuten mit Palette

 

Malen, zeichnen, kleben, basteln,

fotografieren, modellieren, formen – das alles kann Hobby sein, manchmal ist es Kunst.

All dies bietet aber auch eine Grundlage für therapeutische Zwecke:

Die Psychosoziale Kunsttherapie nutzt die Fähigkeiten des Menschen,

mit seinen Händen innere Bilder zu äußerer Gestalt zu verhelfen.

 

Währenddessen arbeitet sie mit psychologischer Kompetenz, um Konflikte oder Blockaden zu lösen, um körperliche oder seelische Erkrankungen in ihrer Heilung zu fördern.

 

Kunsttherapie ist bereits seit vielen Jahrzehnte bewährt, vor allem im klinischen oder pädagogischen Bereich, dennoch ist sie bislang weitgehend unbekannt. Oft fehlt eine Vorstellung davon, was Kunsttherapie überhaupt ist. Eine Antwort darauf liefert der deutsch-amerikanische Kunstpsychologe Rudolf Arnheim: "Psychologie und Kunst – diese beiden können als der Vater und die Mutter der Kunsttherapie bezeichnet werden. Meine eigene Meinung ist, dass die Künste an erster Stelle eine erkennende Aufgabe erfüllen. Indem Kunst zeigt, was sie für den Geist kranker Menschen tun kann, erinnert sie uns daran, wozu sie für jeden von uns da ist." Während sich andere Therapieformen meist auf die direkte Beziehung zwischen Patient und Therapeut beschränken, so kommt in der Kunsttherapie eine dritte Komponente hinzu: Das gestaltete Werk. Diese nonverbale Kommunikation, der sprachlose Ausdruck von Gefühlen, von Wünschen und Erlebnissen ist zentraler Bestandteil des therapeutischen Prozesses. Der Kunsttherapeut ist mit seiner Erfahrung, seinem Wissen und seinem Einfühlungsvermögen gefordert, den Ausdruck des Werkes zu analysieren und auch über das Werk in einen Austausch mit dem Patienten zu treten.

 

Ausdruck der Seele

 

Künstlerische Arbeitsprozesse und die Nutzung unterschiedlicher Materialien verbildlichen in idealer Weise innere Zustände, Erfahrungen und Konflikte. Damit sind sie geeignet, Veränderungsprozesse nicht nur modellhaft abzubilden, sondern sich derer auch plastisch und praktisch bewusst zu werden.

 

Teil der Therapie ist auch die Umgebung. So kann eine Psychosoziale Kunsttherapie einzeln oder in Gruppen durchgeführt werden, offene Ateliers sind ebenso möglich wie geschlossene Gruppen oder geschützte Einzelsitzungen. Bei einer Gruppe fließt zusätzlich der Aspekt der sozialen Interaktion mit den anderen Teilnehmern in den therapeutischen Prozess mit ein. Themen oder Materialien können entweder freigewählt werden oder vorgegeben sein. Mit möglicherweise gegebenen Materialien ein feststehendes Thema anzugehen, das ist für viele Patienten unter Umständen eine Herausforderung – die Pinsel einfach über das Papier streichen zu lassen, ohne vorab eine Skizze erstellt oder die Details mit spitzem Bleistift vorgezeichnet zu haben, erfordert Mut. Und es kann befreiend wirken, einen Auslöser schaffen, sich dem Therapeuten auch verbal zu öffnen.

 

Kreativität allein ist keine Therapie

 

Das Konzept der Psychosozialen Kunsttherapie basiert auf einer fächerübergreifenden Zusammenführung von Kunst, Psychologie und verschiedenen therapeutischen Verfahren und Methoden. Die Kunst steht somit in ihrer sinnstiftenden, sozialen und kurativen Vielfalt im Mittelpunkt des Studiums der Psychosozialen Kunsttherapie. Malerei, Bildhauerei und das Modellieren mit Ton, das therapeutische Lesen und das Schreiben sind Techniken, die jeder angehende Psychosoziale Kunsttherapeut erlernt. Darüber hinaus stehen auch Lehrstoffe wie Ästhetik, Psychologie, Psychopathologie und Diagnostik, Materialkunde, Kunstgeschichte sowie Menschenkunde auf dem Plan. Die Berufsbezeichnung Psychosozialer Kunsttherapeut (IFKTP) ist behördlich geschützt und wird ausschließlich durch den Berufsverband vergeben.

 

Ein Vorteil der Psychosozialen Kunsttherapie ist es, dass – im Gegensatz zu Therapieansätzen wie beispielsweise der reinen Verhaltenstherapie oder der Psychoanalyse – mit unterschiedlichen therapeutischen Ansätzen gearbeitet werden kann. So können verhaltenstherapeutische, analytische, anthroposophische und weitere Ansätze genutzt werden, um Patienten in vielfältigsten Lebenssituationen gerecht zu werden und wirksam zu begegnen. Diese Vielfältigkeit der Psychosozialen Kunsttherapie ermöglicht ihren Einsatz in Kliniken und Krankenhäusern, aber auch in Senioren- und Pflegeheimen, Familienberatungsstellen, Kinder- und Jugendtherapieeinrichtungen, psychologischen Beratungsstellen und Rehabilitationseinrichtungen oder selbstverständlich in eigener Praxis. Dabei kann die Psychosoziale Kunsttherapie eine eigenständige Therapie darstellen oder eine Behandlung mit anderen Heilverfahren ergänzen oder begleiten. Gerade bei der Aufarbeitung von biographischen Konflikten, bei der Verarbeitung von emotionalen Krisen und der Heilung von psychischen Erkrankungen konnten mit der Psychosozialen Kunsttherapie sehr gute Ergebnisse erzielt werden. „Die Erfahrung im Künstlerischen führt dazu, dass Patienten die gewonnenen Erfahrungen in andere Lebensbereiche hineinwirkend anwenden“, so Alexander B. Schadow, der Begründer der Psychosozialen Kunsttherapie. (Auszug aus Gesunde Medizin 11/2012)

 

 

Ausstellung „Ansichtssachen“ des Instituts für Kunst und Therapie im Rathaus Nienhagen

 

Sechs Studierende des Instituts für Kunst und Therapie Potsdam zeigen im Rathaus Nienhagen 56 Arbeiten unterschiedlicher Techniken, die während der Studienzeit vor Ort entstanden sind.

 

NIENHAGEN. „Psychologie und Kunst – diese beiden können als der Vater und die Mutter der Kunsttherapie bezeichnet werden... Indem Kunst zeigt, was sie für den Geist kranker Menschen tun kann, erinnert sie uns daran, wozu sie für jeden von uns da ist.“

 

Mit den Worten des amerikanischen Kunstpsychologen Rudolf Arnheim führte Alexander Schadow, Ausbildungsleiter und Geschäftsführer des Institutes für Kunst und Therapie Potsdam – Kunsttherapeutenakademie ein in die Ausstellung „Ansichtssachen“ im Rathaus Nienhagen.

 

Sechs Studierende des Institutes, Rita Jaschik, Dunja Maaß, Fee Pilchowski, Beate Vollmann, Antje Wehland und Petra Zienicke, von Münster bis Celle zeigen auf zwei Etagen 56 Arbeiten in verschiedenen Techniken, die während der Studienzeit vor Ort entstanden sind. Vollmann hat für ihre Arbeit „Klärung“ ein Triptychon gewählt, da die Dreiteilung ihrer Idee, eine Entwicklung sichtbar zu machen, am besten entspricht. Zudem hat sie im Studium gemerkt, dass sie gern grafisch arbeitet. „Man muss eine Technik ausprobiert haben, um entscheiden zu können, ob man sie im therapeutischen Setting einsetzen kann“, so Vollmann. Auch Pilchowski öffnet in „Die Reise“ oder „Leichtigkeit“ ihre emotionale Welt, streift das Zwischenmenschliche im Bild „Begegnung“. „Meine Welt“, eine Arbeit in Mischtechnik, sei ihre privateste künstlerische Äußerung. „Rot ist das Reale, das Funktionieren“, sagt sie. „Das andere ist meine Kreativität, die Natur, mein Frieden, mein Leben.“ Maaß fasziniert die „Faszination des Augenblicks“. Zu ihrer Aquarell-Tusche-Acryl-Arbeit ersann sie ein Haiku ist doch die Literaturtherapie Bestandteil der Therapie: „Aus grauen Wolken schwebt eine Feder tanzend – Moment der Stille.“ Dieser währt aber nie lange. Augenblicke wie eine „Umarmung“ sind nicht dauerhaft zu halten. Insgesamt erkennt man Zustände wie Verdichtung und Auflösung, Werden und Vergehen, Lebensstufen, Lebensphasen. Bei Wehland spielt der Baum eine große Rolle, die Erdung, Verwurzelung. Schadow: „Die Studierenden entwickeln im Rahmen des Unterrichts vielfältige Ausdrucksformen, die ein besseres Verständnis ihrer selbst, ihrer künftigen Patienten und ihrer kulturellen Umwelt zum Ziel haben.“ Bildende Kunst trage wesentlich dazu bei, diese Äußerungen zu stärken und sichtbar zu machen.

 

Zu sehen im Rathaus in Nienhagen bis 25. März, montags bis freitags, 8 bis 12 Uhr, dienstags, 14 bis 16 Uhr, und donnerstags, 14 bis 17.30 Uhr. Autor: Aneka Schult, geschrieben am: 08.03.2011

 

 

In Ihren Ausgaben vom 28. 02. 2011 berichten z. B. die "Potsdamer Neueste Nachrichten"

 

Neue Kunsttherapie für Potsdam

 

Brandenburger Vorstadt – Vier Stunden zum Kennenlernen: Bei einem am Samstag im „Alten Haus“ in der Meistersingerstraße 17 stattfindenden Einführungsseminar informierte das Institut für Kunst und Therapie Potsdam über sein Bildungsangebot. Alexander Schadow, Ausbildungsleiter und Geschäftsführer des Instituts, erklärte ausführlich, was sein gemeinnütziger Verein anbietet: In der vierjährigen nebenberuflichen Ausbildung zum psychosozialen Kunsttherapeuten sollen vor allem die eigenen künstlerischen Fähigkeiten angeregt werden.

 

Erst durch den Zugang zu seinen eigenen Bildern, so Schadow, könne man dann psychische Prozesse in Bildern von Patienten sichtbar machen und deren Selbstbewusstsein stärken. Neben der künstlerischen Kreativität werden auch psychotherapeutische Methoden der Beratung und Gesprächsführung vermittelt: „Unser Angebot unterscheidet sich von anderen durch seinen integrierten Ansatz, wir setzen tiefenpsychologische, psychoanalytische und anthroposophische Elemente ein“

 

Das in Potsdam vor elf Jahren gegründete Institut hat seinen Hauptsitz inzwischen bei Celle, im niedersächsischen Nienhagen. „Jetzt wollen wir unser Angebot aber auch Interessierten in Potsdam wieder zugänglich machen“, sagte der Geschäftsführer. Er betonte, die Bezeichnung „Psychosozialer Kunsttherapeut“ sei inzwischen ein geschützter Markenbegriff. Die vom Verband Deutscher Kunsttherapeuten anerkannte Ausbildung kostet pro Halbjahr 1200 Euro. Manche Arbeitgeber übernehmen die Kosten, so Schadow, es bestehe aber auch die Möglichkeit, sich in einem zweiwöchigen Bildungsurlaub über bestimmte Themen zu informieren. Ab August starten die ersten Studiengruppen von maximal zehn Personen, die sich einmal im Monat zum Intensivlernen in Potsdam treffen werden. Noch bis Juni kann man sich bei kostenlosen Einführungsseminaren – wie jetzt am Wochenende – über das Weiterbildungsangebot des Instituts informieren. Eva Schmid

 

Im Internet: www.ifktp.eu

Den Artikel finden Sie unter der URL: www.pnn.de/potsdam/379273/

 

 

Der "Magdeburger Sonntag" schrieb am 26. 02. 2011.

Kostenloses Einführungsseminar: Weiterbildung neben dem Beruf

 

Magdeburg (eb/mm) Die Dipl.-Päd. (Univ.) Angela Balkau und die Dipl.-Des. Petra Härtel, Dozentinnen am Institut für Kunst und Therapie Potsdam, informiert in einem kostenlosen Einführungsseminar am Samstag, den 19. März 2011, von 11 bis 16 Uhr im Roncalli-Haus, Max-Josef-Metzger-Str. 12/13, in Magdeburg, über den 3½-jährigen Studiengang der nebenberuflichen Weiterbildung Psychosoziale Kunsttherapie.

 

Der modulare, berufsbegleitende Studiengang richtet sich insbesondere an Beschäftigte in Kliniken, psychosozialen und pädagogischen Einrichtungen, aber auch an Seiteneinsteiger.

 

Das Einführungsseminar informiert über Inhalt, Aufbau und Durchführung dieser nebenberuflichen Weiterbildung. Eine praktische Übung während des Einführungsseminars macht mit der kunsttherapeutischen Praxis vertraut. Ein erfolgreicher Abschluss des Studienganges eröffnet den Interessenten neue berufliche Perspektiven und Kompetenzerweiterung.

 

Wegen begrenzter Teilnehmerzahl wird um eine kurzfristige Anmeldung gebeten. Weitere Informationen zum Einführungsseminar unter www.ifktp.de

 

 

Die Redaktion des Wathlinger Boten berichtete in der Ausgabe vom 13.04.2010 über die kostenlose Seminarreihe zur nebenberuflichen Weiterbildung Psychosoziale Kunsttherapie.

 

 

Kostenlose Seminarreihe in Nienhagen

Einführung in die nebenberufliche Weiterbildung Psychosoziale Kunsttherapie

 

Das Institut für Kunst und Therapie Potsdam - Kunsttherapeutenakademie informiert in einem Einführungsseminar über den 3-jährigen Studiengang der nebenberuflichen Weiterbildung Psychosoziale Kunsttherapie. Das Einführungsseminar besteht aus drei Abenden, jeweils von 19.30 bis 21.30 Uhr. Die Termine finden jeweils am Mittwoch statt, und zwar am 7. April, 14. April und 21. April 2010. Das Seminar findet statt in der Freien Akademie-Zentrum für Gesundheitsbildung, Im Nordfeld 16, in Nienhagen und informiert über die Praxis und Arbeitsfelder der Kunsttherapie, sowie über Inhalt, Aufbau und Durchführung der nebenberuflichen Weiterbildung. Ein kunsttherapeutischer Workshop schließt die Einführungsreihe ab und macht mit der Praxis vertraut. Der im August 2010 beginnende Studiengang besteht aus drei Modulen und eröffnet den Interessenten neue berufliche Perspektiven.

 

Wegen begrenzter Teilnehmerzahl wird um eine kurzfristige Anmeldung gebeten. Anmeldungen nimmt die Geschäftsstelle unter Telefon: 0700/00043587 bzw. 05085/9560103 bzw. E-Mail entgegen. Weitere Informationen zum Einführungsseminar unter www.ifktp.de

 

 

Mit Pinsel und Farbe innere Ganzheit erleben

Kunstschaffen als Prozess der Selbsterfahrung

 

Ausstellung „Aspekte“ des Instituts für Kunst und Therapie im Rathaus Nienhagen

 

Von Aneka Schult, Cellesche Zeitung

 

NIENHAGEN. Kunst schaffen ist immer auch ein Prozess der Selbsterfahrung. Dies entdeckte die Psychotherapie für sich. Interessanterweise ist es Anna, die Tochter von Sigmund Freud, die als Begründerin der Kunsttherapie angesehen werden kann, wie Dr. Werner Weishaupt, Präsident des Verbandes Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater zur Eröffnung der Ausstellung „Aspekte“ im Nienhagener Großen Ratssaal erklärte.

 

Rund 66 Arbeiten von 25 Studierenden, Absolventen und Dozenten des Instituts für Kunst und Therapie Potsdam (IFKTP) als Aus- und Weiterbildungsakademie für künstlerisch, pädagogisch, therapeutisch und medizinisch interessierte Personen werden im Rathaus gezeigt. Damit knüpfe die Gemeinde an die Tradition, regionale Künstler zu fördern, wie Bürgermeister Klaus Gärtner sagte, der die Arbeit Alexander B. Schadows, Geschäftsführer des ortsansässigen Instituts, als „wertvoll“ erachtet.

 

Zielt die Kunsttherapie wie jede Psychotherapieform da rauf ab, „dem Menschen seine innere Ganzheit unmittelbar erfahren“ zu lassen, wie Dr. Weishaupt referierte, so ist es Sinn der Weiterbildung, sich, die Farben und Materialien auszuprobieren.

 

Das haben die Beteiligten getan. In Öl, Pastellkreide, Mischtechnik, Tinte oder Acryl fertigten Diplom-Pädagogen, Fachärzte für Psychiatrie, ehemalige Lehrerinnen, Lehrstuhlinhaber und andere mit oder ohne künstlerischen Vorkenntnissen Werke ganz unterschiedlicher Prägung und Ausdruckskraft.

 

Figürlich oder geometrisch exakt, gegenstandslos oder experimentell, Linolschnitt, Grattage, Monotypien oder Beton — möglich ist, was machbar ist.

 

Mal ist es das Thema Frauen, wie bei Ines Quastenberg (Salzwedel), mal Hans-Christian Andersen bei Bernd Freppon aus Frankfurt am Main.

 

Dass drei Bilder fast im stillen Kämmerlein verschwunden wären, die Frauenakte von Elena Röther, Präsidentin des Verbandes Deutscher Kunsttherapeuten (VDKT), erinnert an Michelangelo und sein „Jüngstes Gericht“. Entblößte Busen, ein frecher Hintern — wo sind wir, dass die Kunst wieder Schranken hat? Das haben sich auch Schadow und der Bürgermeister gefragt. Ergebnis: die Damen dürfen bleiben.

 

Öffnungszeiten: montags bis freitags, 8 bis 12 Uhr, dienstags und donnerstags, 14 bis 17.30 Uhr, an den Wochenen den, 9. und 10. und 16. und 17. September 2006, von 13 bis 18 Uhr.

 

Die 'Freie Psychotherapie' veröffentlichte im Februar 2004 einen Artikel von Alexander Schadow mit dem Titel: "Therapeuten mit Palette - oder was ist Kunsttherapie?"

 


Das Hamburger Abendblatt berichte in seiner Wochenendausgabe vom 20./21.09.2003 über die vom IFKTP angebotene Weiterbildung:

 

Sehr gefragt: Kunsttherapie

 

Insbesondere an Beschäftigte in Kliniken, Senioren. und Pflegeheimen richtet sich der Studiengang "Kunstthera­pie", der vom Institut Kunst und Therapie Potsdam in Nienhagen bei Celle angeboten wird. Das nebenberufliche Aufbaustudium besteht aus drei Bausteinen und dauert in der Regel vier Jahre. Jeder Baustein schließt mit einem Zertifikat bzw. Diplom des Institutes ab. Die Kunsttherapie soll zum Beispiel die Energien und Kon­flikte eines Menschen durch kreative, künstlerische Arbeiten zum Ausdruck bringen

 

Für Interessenten findet an jedem dritten Samstag eines Monats ein Einführungsseminar statt. Anmeldungen und nähere Informationen über Tel.: 0 50 85 / 95 61-12