Seminar 4: Psychopharmaka

Die meisten Psychopharmaka sind zum aller größten Teil rezeptpflichtig, d. h. sie können nicht durch den Heilpraktiker oder gar dem Kunsttherapeuten verschrieben werden. Es handelt sich um Medikamente die bei Psychosen und hirnorganischen Psychosyndromen verschrieben werden. Es sind Medikamente die symptombeseitigten Wert haben. Sie haben trotz aller öffentlichen Kritik ihre ungeheure Bedeutung und Wichtigkeit bei der Behandlung von Psychosen und hirnorganischen Psychosyndromen.

 

Psychopharmaka bei anderen Erkrankungen:
 

Neuroleptika:

  • intoxikationsbedingte Erregungszustände (Haloperidol),
  • paranoide Depressionen,
  • schweren Persönlichkeitsstörungen (z.B. Borderline-PK),
  • schwere Zwanzgserkrankungen,
  • chronische Schmerzsyndrome,
  • Aggressivität bei Demenz

 

Antidepressiva:

  • Angststörungen,
  • Zwangserkrankungen,
  • Impulskontrollstörungen,
  • Süchte,
  • chronische Schmerzsyndrome

 

Benzodiazepine:

  • Psychosen,
  • Entzugssyndrome,
  • Stupor,
  • Angst- und Panikstörungen,
  • psychogene Erregungszustände (cave: Intoxikationen), Belastungsreaktionen und Anpassungsstörungen,
  • Suizidalität

 

Antidementiva:

  • Demenzen (v.a. Alzheimer-Demenz)

 

Aversiva (Antabus):

  • Alkoholabhängigkeit

 

Substitutionsmittel (z.B. Polamidon):

  • Heroinabhängigkeit

   

Methodenblätter, Übungsblätter

Die hier als pdf-Dateien niedergelegten Übungs- und Arbeitsblätter vermitteln Ihnen erste Hilfsmittel für die heilkundliche Arbeit.